Rauer, oft mehrstimmiger Indiefolk, der einerseits uralt klingt und in sanfter Schönheit beinahe stillstehen will und andererseits immer wieder unerwartete Richtungen einschlägt, eigenwillige Liedstrukturen und experimentelle, manchmal krachige Momente produziert. Alle Mitglieder von The Gentle Lurch haben in den Tiefen des sächsischen Erzgebirges das Licht der Welt erblickt und leben jetzt in Dresden. Ganz sicher nicht die ersten Adressen dieses musikalischen Genres. Aber gerade im Abseits passieren oft die interessantesten Dinge. “Dresden‘s Answer to Wilco - a sprawling, experimental epic…”, konstatieren die britischen Fachleute von Americana-UK.com anlässlich des aktuellen Doppelalbums „The Beat of the Heart is the Beat of the Boss“ und vergeben 8 von 10 Punkten. Der ROLLING STONE zieht Parallelen zu Lambchop und Tindersticks und die INTRO stellt liebevoll fest: „Wenn dann alle im Gospelchor in das liebliche Duett von Cornelia Mothes und Lars Hiller einsteigen, wachsen Sätze wie „let our failure be our pillow“ zu kräftigen Lebensweisheiten heran, die man auch als Großmutter noch zitieren möchte.“ YouTube-Link “Some Pieces of Advice to the Golden Bream” live at The Sound of Bronkow Festival, Sept. 2010:

What´s really special is this contemplative rumbling that is inherent in the music; a sound like a muffler falling off an old Chevrolet. Or, as the band puts it: “Songs like rotten wood or a genuine meal or something which a crow would land on.” Dark male and sunlit female vocals duetting, warm guitars, slides, piano, organs, harmonica, melodika, accordion, strings, trumpet and sonic outbursts here and there. Intimacy and vastness whispered from ear to ear from around a fire.

myspace:
www.myspace.com/gentlelurch